Unsere Geschichte

Der Boehringer Ingelheim Fonds, Stiftung für medizinische Grundlagenforschung, wurde 1983 von den Holdinggesellschaften des Unternehmensverbandes Boehringer Ingelheim gegründet. Es war der Wunsch der Gründer, eine eigenständige, gemeinnützige Stiftung zur Förderung biomedizinischer Grundlagenforschung ins Leben zu rufen. Seit ihren Anfangstagen konzentriert sich die Stiftung darauf, die weltweit besten Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler zu fördern. Neben den Stipendienprogrammen und den Reisebeihilfen stehen die renommierten Internationalen Titisee-Konferenzen im Fokus unserer Aktivitäten.

In 30 Jahren haben sich die Stipendienprogramme des BIF zu einem großen Erfolg entwickelt: Was einmal als kleine Eliteförderung begann – bei der ersten Auswahlsitzung des Kuratoriums im Juni 1983 wurden vier Stipendien vergeben – ist inzwischen zu einem lebendigen Netzwerk von ca. 1400 Stipendiaten/-innen und Ehemaligen angewachsen. Heute gehören zu der wachsenden Gruppe der BIF-ler anerkannte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in weltweit führenden Forschungsinstitutionen, darunter rund 180 Professoren/innen, 90 Gruppenleiter/innen und fünf Träger/-innen des Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preises, Deutschlands wichtigste wissenschaftlicher Auszeichnung. Auf diese Entwicklung sind wir stolz.

(Um-)Zug um (Um-)Zug nach vorne.

Im Jahr 1988, nur fünf Jahre nach Gründung unserer Stiftung, stand der erste Umzug ins Haus: der damalige Geschäftsführer des BIF, Dr. Hasso Schroeder, zog mit seinem Team von Stuttgart-Degerloch in die Stuttgarter Stafflenbergstraße, wo die Geschäftsstelle zwölf Jahre lang blieb. Im Jahr 1990 trat Dr. Hermann Fröhlich sein Amt als neuer Geschäftsführer der Stiftung an. Unter seiner Ägide konnte der Boehringer Ingelheim Fonds sein Profil schärfen. Die Langzeitstipendien konzentrierten sich auf PhDs, die Förderung von Post-Doktoranden wurde 1995 gestoppt - der mit den steigenden Bewerberzahlen einhergehende Arbeitsaufwand ließ sich nicht mehr schultern. Zudem begannen Organisationen mit höherer finanzieller Ausstattung, ähnliche Programme anzubieten; aus diesem Grund wurde der Boehringer Ingelheim Fonds-Forschungspreis für Post-Doktoranden, der mit dem Ziel vergeben worden war, in den USA arbeitende europäische Nachwuchswissenschaftler zurück nach Europa zu holen, nicht fortgeführt.

Als Folge dieser Fokussierung engagiert sich die Stiftung nun bei vier Förderschwerpunkten: Den PhD- und MD-Stipendien, den Reisebeihilfen und den Internationalen Titisee-Konferenzen.

Im Jahr 2000 zog der BIF nach Heidesheim bei Mainz; 2012 zog die Stiftung dann in die Mainzer Innenstadt. Seit 2009 führt Dr. Claudia Walther die Geschäfte des Boehringer Ingelheim Fonds.

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